Inklusion

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Inklusion im Kontext

Gemeinschaftliches Lernen, wobei das Ziel für jeden etwas anderes sein kann.

Das Konzept der Inklusion beschreibt eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert und gleichberechtigt wird und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft.

Für die Gemeinschaftsschule ist Inklusion selbstverständlich.
In Zusammenarbeit mit Förder- und Sonderschulen erhalten unsere Schüler die benötigte Unterstützung.


Gesetzlicher Rahmen


2009 Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland

2010 Baden-Württemberg startet Schulversuch in fünf Schwerpunktregionen (Mannheim, Stuttgart, Freiburg, Konstanz & Bieberach)

2013 / 2014 Rund 21.300 Kinder mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot besuchen eine allgemeine Schule

2014 Eckpunkte zur Änderung des Schulgesetzes werden festgelegt

2015 / 2016 Verankerung der Inklusion im Schulgesetz Baden-Württemberg: u.a. Aufhebung der Pflicht zum Besuch der Sonderschule, Wahlrecht der Eltern stärken.

2016 Eltern haben Wahlrecht zwischen Sonderschule oder allgemeinen Schule


„Es muss selbstverständlich werden, dass ein Kind mit Behinderung an einer allgemeinen Schule unterrichtet wird.“

– Ehemaliger Kultusminister Stoch November 2014.


Chancen und Grenzen


"Lernen" heißt Widerstände überwinden.


Chancen

Gemeinsam lernen. Der Heterogenität "gerecht werden". Inklusion als Herausforderung.

  • Lernen als grundlegende menschliche Verhaltensweise sehen.
  • SchülerInnen als mündige Menschen ins Leben begleiten
  • Freude am Lernen vermitteln
  • Glückliche SchülerInnen, zufridene Eltern
  • Selbstverantwortung fördern
  • Schubladendenken beenden
  • Erfolgserlebnisse ermöglichen
  • Vielfalt als Chance erfahren


Grenzen

Hindernisse und Widerstände, die es zu überwinden gilt mit den richtigen Ressourcen.

  • So viel wie möglich zusammen, so wenig wie möglich getrennt.
    Das Wohlbefinden und die Möglichkeit ungestörten Lernens aller Beteiligten sollte stets im Vordergrund stehen.
  • Aber jetzt kommt der Lukas dann wieder in eine normale Klasse, oder?
    Stetige Information und Transparenz um Widerstände und Vorurteile abzubauen.


„Von welchen anderen Kindern sprechen Sie denn?“

– Antwort eines Schülers der GMS Bad Boll auf die Frage, wie denn die Zusammenarbeit mit den "anderen Kindern" klappt.


Konzept und Umsetzung an der Schillerschule Hemsbach

Präsentation

Datei:InklusionWIKI.pdf